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SETI@home ist ein an der Universität von Kalifornien, Berkeley, durchgeführtes wissenschaftliches Projekt, welches die Leistung von zig-tausend durch das Internet verbundenen Computern für die Suche nach außerirdischer Intelligenz nutzt.
Man installiert ein Freeware-Programm, welches in Form eines Bildschirmschoners die mit dem weltweit größten und empfindlichsten Radioteleskop empfangenen Daten analysiert. Die SETI@home-Analyse erfolgt dabei ausschließlich in den Zeiten, in denen am Rechner nicht gearbeitet wird und seine wertvolle Rechenzeit üblicherweise mit fliegenden Windows-Symbolen, bizarren Gummibandmustern, Sternenhimmeln oder anderen bunten Bildchen vergeudet wird. Der Bildschirmschoner holt sich - wenn er online ist - Datenpakete vom Projektserver in Berkeley und analysiert diese immer dann, wenn am Rechner nicht gearbeitet wird. Wenn ein Paket analysiert worden ist wird das Ergebnis bei der nächsten Online-Sitzung nach Berkeley zurückgeschickt und ein neues Datenpaket geholt. Eine permanente Verbindung zum Internet ist also nicht notwendig. Offizieller Start des Projektes war am 17. Mai 1999, und mittlerweile beteiligen sich über 5 Mio User weltweit. Denn jeder kann mitmachen! Durch dieses Projekt ist der größte und leistungsfähigste Rechnerverbund entstanden der jemals existiert hat.
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